Das Rettungsgetriebe

Die Rettungskette ist eigentlich ein Rettungsgetriebe: Viele Rädchen müssen gut geschmiert ineinander greifen, damit Menschen in Not bestmöglich geholfen werden kann. Es beginnt mit dem Ersthelfer vor Ort, geht weiter über die Leitstelle, die einen Notruf entgegennimmt und die ggf. einem First Responder oder Mobilen Retter alarmiert, bis schließlich zum Rettungsdienst, Notarzt und dann Notfallaufnahme sowie den Spezialabteilungen im Klinikum.

Irgendwo dazwischen gibt es dann noch Institutionen wie die Feuerwehr, die Rettungshundestaffel, das THW, Rettungstaucher, Luftretter, DGZRS und so weiter und so fort...

Das Schmiermittel in diesem Getriebe ist das gegenseitige Verständnis: Verständnis dafür, was die Aufgaben der jeweiligen Institution sind und vor allem aber auch, was nicht zum Aufgabenbereich gehört. Verständnis für das Vorgehen in bestimmten Einsatzsituationen, für die konkrete Fallabarbeitung. Verständnis und Wissen darüber, welche Einsatzmittel die jeweilige Einheit eigentlich zu Verfügung hat, was genau in welcher Situation ihr einsatztaktischer Mehrwert sein kann.

 

In jüngerer Vergangenheit haben wir neben der Leitstelle auch auch das THW Elmshorn besuchen dürfen sowie uns über die DRF Luftrettung informiert. Im Vordergrund stand dabei immer, die Einsatzmittel kennenzulernen und das jeweilige Einsatzkonzept zu verstehen. Und, ganz im Sinne des notwendigen Schmiermittels, auch, die Menschen hinter den Funktionen kennenzulernen und sich auszutauschen.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle daher ganz herzlich bei den Kameraden vom THW OV Elmshorn und der DRF Luftrettung für ihre Zeit, die interessanten Einblicke und den jeweils sehr kurzweiligen Abend! Kommt alle immer gesund und heil aus euren Einsätzen nach Hause!

 

Da wir nur beim THW Elmshorn Fotos gemacht haben, gibt's leider auch nur von diesem Besuch welche anzuschauen ...